Concerto Op.46 (1969) (Clarinet-Orch.) - Hans Schaeuble

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Concerto Op.46 (1969) (Clarinet-Orch.)
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Hans Schaeuble wurde 1906 in Arosa als Sohn eines wohlhabenden Apothekers geboren. Er besuchte die Kantonsschule zunächst in Trogen, dann in Lausanne, wo die Aufführungen des Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet den Wunsch in ihm erweckten, sich ganz der Musik zu widmen. Von 1927 bis 1931 studierte er am Leipziger Konservatorium, wie übrigens viele Schweizer vor ihm (das bekannteste Beispiel ist wohl Othmar Schoeck). Dort waren Hermann Grabner (Komposition) und Carl Adolf Martienssen (Klavier) seine Lehrer. Anfang 1931 übersiedelte Schaeuble nach Berlin. Seine ersten kompositorischen Erfolge im Konzertsaal sowie im Rundfunk wurden durch das Angebot eines Verlagsvertrags durch Bote und Bock bestätigt. 1939 wurde sogar seine Sinfonische Musik für großes Orchester op. 22 von den Berliner Philharmonikern unter Carl Schuricht uraufgeführt. Im gleichen Jahr kehrte Schaeuble in seine Heimat zurück, um seine Wehrdienstpflicht zu leisten. Im Sommer 1941 aber, als die Kriegsgefahr für die Schweiz vorläufig abgenommen zu haben schien, nahm er wieder Wohnsitz in Berlin, wo er bis zum Herbst 1942 blieb. Dies trug dazu bei, daß Schaeuble in der Nachkriegszeit unter Vorwürfen zu leiden hatte, er sei während des Dritten Reichs 'zu deutschfreundlich gewesen. Seine kompositorischen Erfolge der Vorkriegszeit vermochte Schaeuble nach 1945 nicht zu wiederholen. Es wuchs in ihm zunehmend eine Abneigung gegen die Musik seiner jüngeren Zeitgenossen, während er selber immer weniger komponierte. Am Schluß beschäftigte er sich nur noch wiederholt mit Überarbeitungen seiner früheren Werke. Nach seinem Tod 1988 in Zürich wurde seinem Wunsch entsprechend eine Stiftung errichtet, die jene jungen Musiker und Musikwissenschafter fördert, die sich der Werke des Stifters annehmen. Die erste Fassung des op.46 (unter dem Titel Concertino für Klarinette und Streichorchester) entstand im Sommer 1961 in Zürich und wurde 1963 uraufgeführt. Im Jahre 1969 arbeitete Schaeuble das Werk um und gab ihm den Titel Musik für Klarinette und Streichorchester. Den langsamen ersten Satz - Andante (Elegie) - vertauschte Schaeuble in der Neufassung mit dem schnelleren zweiten Satz - Allegro - und fügte einen dritten Satz an: Allegro vivace (Fertigstellung: 9.Dezember 1969). Zuerst plante Schaeuble eine Neukomposition, doch besann er sich bald auf den Schlußsatz seines Konzerts für Violoncello und Orchester op.41, den er sodann umarbeitete. Schaeuble vermerkte hierzu (Tagebuch, 30.11.1969): 'Dass ich im Moment nichts zu sagen habe als Komponist, ist nicht zu leugnen. Mein Plan, das Klarinetten-Concertino durch einen 3. Satz zu ergänzen, hat mich auf die Idee gebracht, den 3ten Satz des Cello-Konzertes (das sowieso völlig brach liegt) umzuarbeiten, und diesen Satz als Schluss-Satz des Klarinetten-Ct's einzusetzen.' Schaeuble reduzierte den Orchestersatz auf die Streicher, wobei er die überzähligen Bläserstimmen nicht einfach wegließ, sondern in die Streicherbegleitung integrierte. Zudem verkürzte und beschleunigte er den Satz leicht. Zur Anpassung der Solostimme (von Violoncello zu Klarinette), die sich in Bezug auf Dynamik, Artikulation und Melodik geändert hat, meinte Schaeuble: 'Ein heikles Unterfangen: An sich klingt ein Stück, bei dem die Stimmführung 'sitzt' auch in einem anderen orchestralen Gewande. Es kommt nur darauf an, die Solostimme der Klarinette anzupassen.' Die zweite Fassung von op.46 wurde vom Klarinettisten Jost Michaels (1922-2004) im Mai 1971 im Tonstudio Heinz Jansen in Stuttgart-Botnang auf Tonträger (Vox / Turnabout TV-S 34513) eingespielt. Die Leitung des bei diesen Aufnahmen beteiligten Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim übernahm Alois Springer. Über die Qualität und den Erfolg dieser Einspielung, die am 29.November 1975 auch im Schweizer Radio (DRS) ausgestrahlt wurde, war Schaeuble nicht vollständig glücklich. Nach Veröffentlichung der Schallplatte im Dezember 1972 äußerte er sich wie folgt (Tagebuch, 28. 1. 1973): 'Trotz der, zumindest für mich, offen liegenden Mängel der Vox Platte: Ungenauigkeiten im Zusammenspiel, zu wenig Streicher, etc. verlieren sich diese Mängel, sogar für mich mehr und mehr, und mehr und mehr bleibt der Eindruck eines, eigenständigen, guten Stückes.' In der Lichtpause der zweiten, revidierten Fassung finden sich zahlreiche autographe Ergänzungen (in roter Farbe), die hauptsächlich Dynamik und Tempoverdeutlichungen, sowie minimale Streichungen betreffen und die im Rahmen der erwähnten Einspielung entstanden. Diese Änderungen wurden in der vorliegenden Edition berücksichtigt. Sowohl die I. Fassung (autographe Partitur und Stimmenmaterial) als auch die II. Fassung (Stimmenmaterial und Partitur) befinden sich im Nachlaß von Hans Schaeuble in der Zentralbibliothek Zürich.

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715915

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