Old Scots Tunes fur Violine (Blockflöte in C, Querflöte, Oboe) und Bc Partitur und 2 Spielpartituren - Francesco Barsanti

Herausgegeben von Franz Müller-Busch / Generalbassaussetzung von Yo Hirano

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Barsanti Old Scots Tunes fur Violine (Blockflöte in C, Querflöte, Oboe) und Bc Partitur und 2 Spielpartituren (Herausgegeben von Franz Müller-Busch) (Generalbassaussetzung von Yo Hirano) Barsanti Old Scots Tunes fur Violine (Blockflöte in C, Querflöte, Oboe) und Bc Partitur und 2 Spielpartituren (Herausgegeben von Franz Müller-Busch) (Generalbassaussetzung von Yo Hirano) Barsanti Old Scots Tunes fur Violine (Blockflöte in C, Querflöte, Oboe) und Bc Partitur und 2 Spielpartituren (Herausgegeben von Franz Müller-Busch) (Generalbassaussetzung von Yo Hirano)
Barsanti Old Scots Tunes fur Violine (Blockflöte in C, Querflöte, Oboe) und Bc Partitur und 2 Spielpartituren (Herausgegeben von Franz Müller-Busch) (Generalbassaussetzung von Yo Hirano)

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G21009

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Generalbassaussetzung von Yo Hirano

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Zwar kennen Blockflötisten den Namen Francesco Barsanti und schätzen seine 1724 in London erschienenen hochkarätigen sechs Sonaten op. 1 für Blockflöte und B.c., den meisten anderen Musikern und Kennern der Barockmusik dagegen dürften sein Name und sein Werk weitgehend unbekannt sein. Dies mag daran liegen, dass Barsanti – obgleich er als vielseitiger und fähiger Komponist, Instrumentallehrer, Instrumentalist und Kopist gewiss in der Lage gewesen wäre, größere Bekanntheit zu erlangen – das Rampenlicht eher scheute.

Nur wenige Daten sind über das Leben Francesco Barsantis nachweislich bekannt. Dank neuerer Untersuchungen von Jasmin Cameron und Michael Talbot1 konnten seinem Lebenslauf über die historische Quelle von John Hawkins2 hinaus aber Fakten und auf Indizien basierende Vermutungen hinzugefügt werden.

Francesco Maria Barsanti wurde ca. 1690 in Lucca geboren und studierte ohne Immatrikulation zunächst Jura an der Universität Padua. Danach bildete er sich zum Flötisten (vermutlich Block- und Traversflöte) und zum Oboisten aus. 1724 ging Barsanti dem in England bestehenden Bedarf an italienischen Musikern folgend nach London. Hier war er als Instrumental- und Kompositionslehrer für verschiedene hochgestellte Persönlichkeiten tätig und erlangte später auch als Komponist hohes Ansehen. Möglicherweise spielte er in diesen Jahren als Aushilfe im Orchester der Italienischen Oper. 1735–1743 lebte Barsanti in Edinburgh, wo 1742 sein hier vorgelegtes Werk im Druck erschien, das den Titel trägt:

A / COLLECTION / OF / OLD SCOTS TUNES /
With the Bass / FOR / VIOLONCELLO or HARPSICHORD: /
Set and most humbly Dedicated, to /
THE RIGHT HONOURABLE / THE LADY ERSKINE, /
BY / FRANCIS BARSANTI. / EDINBURGH, /
Printed by ALEXANDER BAILLIE & sold by
Messrs HAMILTON & KINCAID. / Price 2 sh:6

1743 kehrte Barsanti nach London zurück, wo er u.a. als Kopist Händels arbeitete. Danach hielt er sich möglicherweise einige Jahre in Holland auf und ist ab 1750 wieder in London nachweisbar. Ab seinem 70. Lebensjahr reduzierte Barsanti seine musikalischen Tätigkeiten zunehmend. 1772 erlitt er einen Schlaganfall und starb am 30. April 1775 in London.

Im Vorwort zu den Old Scots Tunes schreibt Barsanti:
In etlichen alten schottischen Melodien habe ich eine Eleganz und Vielfalt der Harmonie gefunden, die den Kompositionen der gefeiertsten Meistern jener Zeit in nichts nachstehen. Auf Wunsch einiger gebildeter Gentlemen machte ich mich daran, jenen alten Kompositionen gerecht zu werden und jedem Lied einen passenden und natürlichen Bass hinzuzufügen, wobei ich aufs Genaueste die Melodie beachtete und keinerlei Veränderungen vornahm, um sie dem Bass anzupassen. […]

Welche Vorlagen Barsanti für diese Arbeit verwendete, wird wohl nicht mehr zu klären sein. In W. Thomsons 1733 erschienenem Orpheus Caledonius3 sind immerhin 21 der von Barsanti ausgewählten 30 Lieder enthalten. Allerdings gibt es hinsichtlich der Rhythmisierung und den Verzierungen erhebliche Abweichungen, selbst die Melodieverläufe weisen häufig Unterschiede auf. Ein ähnliches Bild ergibt sich im Vergleich mit anderen Publikationen schottischer Musik aus den Jahren vor 1742. Dies legt die Vermutung nahe, dass Barsanti als Vorlage keine schriftlichen Quellen verwendete, sondern sich die Melodien von einem schottischen Musiker vorspielen ließ und dessen Fassung als Grundlage für seine eigene Arbeit verwendete. Im nächsten Schritt fügte er dann seine einfühlsame und an manchen Stellen kontrapunktisch gearbeitete Generalbassbegleitung hinzu, die an Kunstfertigkeit ihresgleichen sucht. Es sei erwähnt, dass diese Sätze in vielen späteren Publikationen teils leicht verändert Aufnahme fanden, ohne Barsanti als Urheber zu nennen.

Angaben zur Besetzung des Melodieinstruments macht Barsanti nicht. Aufgrund des in zwei Stücken erreichten h° bzw. liegt es jedoch nahe, dass er die Violine bevorzugte. Da 28 Stücke c1 nicht unterschreiten, sind sie auf c-Blockflöten, Oboen und modernen Querflöten allerdings ebenso spielbar. In 25 Stücken ist d1 der tiefste Ton, weshalb hier auch die Traversflöte verwendet werden kann.

Für Verzierungen verwendet Barsanti die üblichen Zeichen für Triller und Mordent, sowie selten das englische Zeichen =, ebenfalls für Triller. Vorhalte und Nachschläge notiert Barsanti normalerweise aus, jedoch findet sich auch die aufwärts gerichtete Linie für zwei Vorhaltsnoten von unten. Vorhaltsnoten sollten aus harmonischen Gründen in den meisten Fällen auf den Schlag gespielt werden

Content

  • 1 – Dumbarton's Drums
  • 2 – Kat Oggie
  • 3 – Ettrick Banks
  • 4 – Lochaber
  • 5 – The Lass of Peatie's mill
  • 6 – The Highland Laddie
  • 7 – Busk ye busk ye my bonny bride
  • 8 – The last time I came o'er the moor
  • 9 – Corn riggs are bonny
  • 10 – Waly Waly
  • 11 – Johnny Faa
  • 12 – Lord Aboyne's welcome or Cumbernauld house
  • 13 – The Bush aboon Traquair
  • 14 – To danton me
  • 15 – The Birks of Envermay
  • 16 – Fife and all the Lands about it
  • 17 – Peggy I must love thee
  • 18 – Logan water
  • 19 – Pinkie House
  • 20 – The Sutours of Selkirk
  • 21 – Cromlet's Lilt
  • 22 – Bonny Jean
  • 23 – Thro' the Wood Laddie
  • 24 – Clout the Caldron
  • 25 – O dear Mother, what shall I do
  • 26 – Broom of Corvden knons
  • 27 – Where Helen lies
  • 28 – The bonny Earl of Murray
  • 29 – Gilderoy
  • 30 – The Mill Mill_O

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Composer(s):

Publisher(s):

Publishernumber:

G21009

ISBN:

Number:

928083

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